
Foto: Heide Schneider-Sonnemann
Inhalt
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Kurzvita
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Ausführliche
Vita
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Buchveröffentlichungen
von Rolf Gössner
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Buch-/Broschürenbeiträge
(Auswahl seit 2000)
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Gutachterliche
Stellungnahmen (Auswahl seit 2000)
Kurzvita
Dr. Rolf Gössner ist Vizepräsident der „Internationalen
Liga für Menschenrechte“ (Berlin). Lebt als Rechtsanwalt, Publizist und
parlamentarischer Berater in Bremen. Seit 2007 stellv. Mitglied des Bremischen
Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen sowie Mitglied/stellvertretender
Sprecher der Deputation für Inneres der Bremischen Bürgerschaft (Landtag)
und der Stadtbürgerschaft.
Mitglied der Jury zur jährlichen Verleihung des Negativpreises „BigBrotherAward“
an Firmen, Behörden und Politiker, die in besonderem Maße gegen den
Datenschutz verstoßen.
zur Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille.
Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zum Themenbereich „Innere Sicherheit“ und Bürgerrechte. Mitherausgeber von „Ossietzky“ - Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/ Wirtschaft (Hannover/ Berlin) sowie des "Grundrechte-Reports - Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland (Fischer Verlag, Frankfurt/M.). 2008 als Mitherausgeber des "Grundrecht-Reports" mit der Theodor-Heuss-Medaille für „vorbildliches demokratisches Verhalten, bemerkenswerte Zivilcourage und beispielhaften Einsatz für das Allgemeinwohl“ ausgezeichnet.
Veröffentlichungen u.a. in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Bürgerrechte & Polizei, Computerwoche, Datenschutz-Nachrichten, Die Brücke, Die Woche, Forum (Luxembourg), Forum Wissenschaft, Frankfurter Rundschau, Freitag, Friedens-Journal, Geheim, Islamische Zeitung, Junge Welt, Jungle World, Kritische Justiz, Neue Kriminalpolitik, Neues Deutschland, Ossietzky, Südwestpresse, die tageszeitung (taz), verdi-Publik, vorgänge, Widerspruch (Zürich), Zeit-Fragen (Zürich).
Interviews in allen Rundfunk- und Fernsehsendern. Rundfunkbeiträge: Radio Bremen, WDR
Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren des Bundestages und von zahlreichen Landtagen. Berater von Bürgerrechtsgruppen im In- und Ausland sowie Prozessbeobachter in politischen Verfahren.
Vier Jahrzehnte unter Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Mit Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom Februar 2011 für unverhältnismäßig und grundrechtswidrig erklärt.
Ausführliche Vita:
Dr. Rolf Gössner (Bremen) geb. 1948 in Tübingen, Besuch
des Johannes- Kepler-Progymnasiums in Weil der Stadt sowie des
Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Leonberg. Ausbildung zum Bankkaufmann in
Stuttgart. Studium der Rechts- und Politikwissenschaft an der Universität
Freiburg. Referendarzeit in Bremen und Brüssel. Lebt seit 1980 als Rechtsanwalt,
Publizist, parlamentarischer Berater in Bremen, seit 2003 Präsident der
„Internationalen Liga für Menschenrechte“, seit
2008 deren Vizepräsident (Berlin).
1980 f. Redakteur der taz - "die tageszeitung" in Bremen
1985 - 1988 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung
(Forschungsprojekt: “Das Anti-Terror-System”, zusammen mit RA Dr. Heinrich Hannover
und Margot Overath).
1993 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bremen zum Thema
“Politische Justiz im präventiven Sicherheitsstaat”.
1990 - 2001 wissenschaftlicher und
rechtspolitischer Berater der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im
Niedersächsischen Landtag; maßgebliche Mitwirkung an der Liberalisierung
des Niedersächsischen Verfassungsschutz- und Polizeigesetzes sowie an der
Polizeireform während der rot-grünen Regierungsära in Niedersachsen von
1990-1994.
Parlamentarischer Berater auf Bundes- und Länderebene sowie Berater von Bürgerrechtsgruppen im In- und Ausland (u.a. Österreich, Luxemburg, Russland, Spanien, Schweiz, Süd-Korea, Türkei).
Sachverständiger in
Gesetzgebungsverfahren des Bundestags und von Landtagen – u.a. zum Stasi-Unterlagen-Gesetz, zum
“Gesetz zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität”, zu diversen
Verfassungsschutz- und Polizeigesetzen, zum “Großen Lauschangriff” und zu den
„Anti-Terror“-Gesetzen (2001).
Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten:
Fernuniversität Hagen (Mentor 1981-86), Universitäten Bremen (1983/84), Marburg
(1989/90), Institut für Journalistik der Universität Dortmund (1989/90),
Universität Bielefeld (1992), Universität Bremen (1998). Zahlreiche politische
Vorträge im ganzen Bundesgebiet und im Ausland.
Strafverteidigungen sowie Nebenklage-Vertreter u.a. der Familie des 1994 von einem SEK-Polizeibeamten in Hannover erschossenen kurdischen Jugendlichen Halim Dener (Landgericht Hannover 1996/97, zus. mit RA Eberhard Schultz) sowie des Fernsehjournalisten Oliver Neß, der 1994 von Polizeibeamten schwer misshandelt wurde (Landgericht Hamburg 1996). Zusammen mit RA Eberhard Schultz Strafverteidiger u.a. von Kani Yilmaz, dem ehemaligen Europasprecher der PKK/ ERNK vor dem Oberlandesgericht Celle (1998).
Seit 2000 als Anwalt an Stiftungsgründungen beteiligt (Stiftung Zivilcourage; Stiftung Ethecon).
Prozessbeobachter in politischen Strafverfahren im ganzen Bundesgebiet und im Ausland - u.a. im Fall Benjamin Ramos Vega, Spanien 1997; 6/2004: Revisionsverfahren Abduallah Öcalan vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Strasbourg, 11/2004; Strafverfahren gegen Gabriele Kanze vor der Audiencia Nacional in Madrid; Bundesgerichtshof 1/2006; Europäischer Gerichtshof Luxembourg (EU-Terrorliste) 2/2006; Verwaltungsgericht Karlsruhe 3/2006 und Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 3/2007 (Berufsverbotsfall); Landgericht Dessau 3/2007 bis 12/2008 (Strafverfahren gegen zwei Polizeibeamte wegen des Verbrennungstodes eines Asylbewerbers im Polizeigewahrsam).
Mitinitiator der Internationalen Beobachtung des Prozesses gegen den damaligen PKK-Generalsekretär Abdullah Öcalan in der Türkei (1999, zus. mit “medico international”).
Teilnahme
an Menschenrechtsdelegationen, u.a. in die Türkei (Jan. 2005), um
die Menschenrechtsentwicklung im Zusammenhang mit den EU-Beitrittsverhandlungen
zu erkunden.
Verfasser eines Memorandums “Umdenken
und Umsteuern in der Politik der
‚Inneren Sicherheit‘”, das acht
Bürgerrechtsorganisationen, u.a. die Internationale Liga für Menschenrechte, an
die rot-grünen Koalitionäre richteten (dokumentiert u.a. in: Frankfurter
Rundschau v. 14. 10.1998).
Aufruf „Zeit zum Widerspruch“
anlässlich der nach dem 11.09.2001 konzipierten
"Antiterror“-Gesetzespakete der rot-grünen Bundesregierung.
Mitglied der Jury zur Verleihung des Negativpreises „BigBrotherAward“ an Firmen, Behörden und Politiker, die in besonderem Maße gegen den Datenschutz verstoßen. Der Preis wird jährlich von verschiedenen Datenschutz-Vereinigungen, der Internationalen Liga für Menschenrechte und der Humanistischen Union vergeben. (www.bigbrotherawards.de)
Mitherausgeber
von “Ossietzky” – Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft,
Berlin/ Hannover (zusammen mit Prof. Arno Klönne, Ulla Jelpke, Otto Köhler,
Eckart Spoo).
Seit März 2003 Präsident der „Internationalen Liga für Menschenrechte“ (Berlin; www.ilmr.de), seit 2008 deren Vizepräsident. Die Liga ist eine namhafte unabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die sich für Menschenrechte und Frieden einsetzt. Sie ist Mitglied der „Fédération Internationale des Droits de l’Homme“ in Paris, die bei den Vereinten Nationen, beim Europarat und der UNESCO akkreditiert ist.
Mitglied im Kuratorium der Liga zur jährlichen Verleihung der Carl-von-Ossietzky- Medaille
Seit 2004 Mitherausgeber des "Grundrechte-Reports - Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland (jährlich im Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M.).
Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz wegen 38jähriger Überwachung und Registrierung (Klage auf volle Auskunft und auf Feststellung der Rechtswidrigkeit; 2/2006). November 2008: Einstellung der Überwachung. Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln (auf Feststellung der Rechtswidrigkeit) und vor dem Bundesverwaltungsgericht (auf Freigabe der geheimgehaltenen Teile der Personenakte - gescheitert). Mit Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom Februar 2011 wird die gesamte Überwachung seit 1970 bis Ende 2008 für unverhältnismäßig und grundrechtswidrig erklärt.
In einem Parallelverfahren gegen die Beobachtung und Datenerfassung durch den Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen urteilt das Verwaltungsgericht Düsseldorf im Oktober 2011: Die Speicherung der personenbezogenen Datenwar rechtswidrig.
Seit 2007 stellv. Mitglied des Bremischen Staatsgerichtshofs (Verfassungsgericht des Landes Bremen) sowie Mitglied und stellvertretender Sprecher der Deputation für Inneres der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) und der Stadtbürgerschaft.
Als
Mitherausgeber des „Grundrechte-Reports“ mit der Theodor-Heuss-Medaille
2008 für „vorbildliches demokratisches Verhalten, bemerkenswerte Zivilcourage und
beispielhaften Einsatz für das Allgemeinwohl“ ausgezeichnet.
Dazu: Liga-Pressemitteilung
und Verleihungsurkunde.
Schirmherr des 6. One-World-Filmfestivals für Menschenrechte und Medien im November 2009 in Berlin. Grußwort - Eröffnungsrede im Kino Arsenal (Video) - Eröffnungsrede (Text)
Erstbeschwerdeführer
gegen die Vorratsspeicherung von Telekommunikations- und Standortdaten vor dem
Bundesverfassungsgericht (mit insgesamt
fast 35.000 Beschwerdeführern die bislang größte Massenbeschwerde
in der bundesdeutschen Rechtsgeschichte). Weitgehender Erfolg mit Urteil
vom 2.03.2010.
Kommentare von
Rolf Gössner - Medienecho
- Pressemitteilung
Urteile des Verwaltungsgerichts Köln gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz wegen vier Jahrzehnte langer Überwachung (2/2011) und Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf gegen den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz wegen Datenerfassung (10/2011).
Berufung in den Wissenschaftlichen Beirat der Offenen Akademie Gelsenkirchen/Stuttgart: www.offene-akademie.org
Zahlreiche Veröffentlichungen sowie Gutachterliche Stellungnahmen zum Themenspektrum “Innere Sicherheit”, Bürgerrechte und Demokratie.
Veröffentlichungen u.a. in: Blätter für
deutsche und internationale Politik, Bürgerrechte & Polizei, Computerwoche, Datenschutz-Nachrichten,
Die Brücke, Die Woche, Forum Wissenschaft, Frankfurter
Rundschau, Freitag, Friedens-Journal, Geheim, Islamische Zeitung, Junge Welt, Jungle World, Kritische Justiz, Neue Kriminalpolitik, Neues
Deutschland, Ossietzky, Südwestpresse, die tageszeitung (taz), verdi-Publik, vorgänge, Widerspruch (Zürich).
Interviews in allen Rundfunk- und Fernsehsendern. Rundfunkbeiträge: Radio Bremen, WDR
Der
Apparat - Ermittlungen
in Sachen Polizei (Kiepenheuer & Witsch, Köln 1982; akt. 1984);
Im
Schatten des Rechts -
Methoden einer neuen Geheim-Polizei (Kiepenheuer & Witsch, Köln 1984,
russische Ausgabe: Moskau 1990; beide zusammen mit Uwe Herzog);
Restrisiko
Mensch (Hg., Bremen
1987);
Handbuch
zur Verteidigung der Bürgerrechte
(Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1988);
Das
Anti-Terror-System -
Politische Justiz im präventiven Sicherheitsstaat (VSA, Hamburg 1991):
Die
vergessenen Justizopfer des Kalten Kriegs - Über den unterschiedlichen Umgang mit der deutschen
Geschichte in Ost und West (Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1994;
Mythos
Sicherheit - Der
hilflose Schrei nach dem starken Staat (Hg., Nomos, Baden-Baden 1995);
Polizei
im Zwielicht - Gerät der
Apparat außer Kontrolle? (zus. mit Oliver Neß; Campus-Verlag, Frankfurt/New
York 1996);
Die
vergessenen Justizopfer des Kalten Kriegs. Verdrängung im Westen - Abrechnung mit dem Osten? (akt. und
erw. Neuauflage) Aufbau-Verlag, Berlin 1998
Erste
Rechts-Hilfe. Rechts-
und Verhaltenstips im Umgang mit Polizei, Justiz und Geheimdiensten, Verlag Die
Werkstatt Göttingen 1999.
>BigBrother<
& Co. Der moderne
Überwachungsstaat in der Informationsgesellschaft, Konkret Literatur Verlag,
Hamburg 2000.
Geheime Informanten. V-Leute des Verfassungsschutzes: Kriminell im Dienst des Staates, Verlag Droemer-Knaur, München (Herbst) 2003
Menschenrechte
in Zeiten des Terror. Kollateralschäden an der Heimatfront, Konkret
Literatur Verlag, Hamburg (Mai) 2007
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